DCA-Therapie (Desoxycholsäure)

DCA ist eine körpereigene Substanz und zählt zu den Gallensäuren. Ihre Aufgabe ist jedoch nicht die Verdauung, sondern sie dient als eine Art körpereigener „Gesundheitspolizist“. Ist der DCA-Spiegel im Körper hoch, haben wir eine gute Immunabwehr, bei DCA-Mangel ist man anfällig für viele Erkrankungen.

Funktion

  • Durchdringt als körpereigene Substanz alle Körpergewebe
  • Wird im sauren Milieu aktiviert (Entzündung, Wundheilungsstörung, Tumorbildung)
  • Aktiviert direkt die Makrophagen (große Fresszellen)
  • Stärkt das Immunsystem
  • Wirkt nur auf die unspezifische Abwehr
  • Beschleunigt den Körpereigenen Heilungsprozess um ein vielfaches

Anwendungsgebiete

  • bei geschwächtem Immunsystem in Kombination mit einer Darmsanierung

Exzellente Wirkung wird mit DCA erzielt bei

  • frischen viralen Entzündungen mit lokalem Herd
  • Herpes
  • Nervenentzündung
  • Windpocken
  • Gürtelrose
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Mumps
  • frische Warzen

Hier sollte innerhalb 24 Stunden eine Schmerzfreiheit auftreten und die Ausheilung innerhalb 3 Tagen.

Gute Wirkung wird mit DCA erzielt bei

  • Frischen anaerobe bakterielle Entzündungen mit lokalem Herd
  • Mittelohrentzündung
  • Nierenbeckenentzündung
  • Harnblasenentzündung
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Lymphknotenentzündung
  • Tonsilitis (Mandelentzündung) siehe auch Therapie der Tonsilitis
  • Entzündete Wunden

Solange nur wenig Eiter vorhanden ist, kann auch bei bakteriellen Entzündungen noch eine gute Wirkung erzielt werden.

Unterstützende Wirkung zeigt DCA bei vegetativen Disharmonien

  • Verdauungsstörungen
  • Durchfall (während mehrerer Tage Durchfall wird kein DCA von den Darmbakterien produziert)
  • Blutdruckstörungen
  • Gallenflussstörungen

Kurzzeitige Besserung durch DCA ist möglich. Die Ursachen liegen jedoch an anderer Stelle, daher ist DCA als alleinige Therapie unzureichend.

Eingeschränkte Wirkung wird DCA nachgesagt bei Krebs

  • bestimmte Tumore
  • Mamma Carcinom
  • Lymphdrüsenkrebs

Erfolge werden nur bei bestimmten Krebsarten erzielt und nur bei vorher nicht weiter therapierten Patienten, da einige Tumore um sich herum ein saures Milleu schaffen.

Eine Symptomheilung kann mit DCA erreicht werden bei Aids

  • ARC (Aids Related Complex
  • LAS (Lymphadenopathiesyndrom

Nur am Anfang der Erkrankung wurde in sog. Einzelfällen von einer symptomatischen Heilung berichtet. In der zweiten Hälfte des Vorbildes AIDS ist DCA machtlos.

Wirkung wurde ebenfalls erzielt bei

  • Myalgie
  • Venenentzündung
  • Zeckenenzephalitis
  • Wundheilungsstörungen (bei traumatischen Verletzungen, Operationswunden, Zahn- und Mundraum)
  • Neuralgien

Keine Wirkung von DCA

Wirkungslos ist DCA bei

  • Influenza (kein lokaler Herd)
  • Rinderwahn (Erreger sind Prionen)
  • Pilzerkrankungen (Erreger sind Mykosen)
  • TBC
  • Lungenentzündung
  • Pest
  • Lepra (aerobe Erreger)
  • Malaria
  • Thyphus
  • Cholera
  • Gelbfieber (hier sind andere Immunteile gefragt)

Nebenwirkungen

  • Bei Überdosierung stellt der Körper die DCa-Produktion ein
  • Erkrankungen, wo ein überschießendes Immunsystem das Problem darstellt, können sich durch DCA-Therapie kurzzeitig verschlechtern. Daher problematische Wirkung mit DCA bei
    • Rheuma
    • Autoimmunerkrankungen

Kontraindikationen

  • Allergie
  • Asthma
  • Neurodermitis
  • Lupus Erythematodes
  • Gicht

DCA wirkt nur verstärkend auf das Krankheitsbild.

Dosierung

  • Nur Kurzzeittherapie für maximal drei Tage, da der Körper sonst die eigene DCA-Produktion einstellt.
  • 5 Gaben alle zwei/drei Stunden über den Tag verteilt verabreichen
  • max. 0,01 g pro kg Körpergewicht

Sonstiges

  • Vorsicht, nicht mit Dichloressigsäure (ebenfalls DCA) verwechseln!
  • Wirkt sehr gut bei Entzündungen, solange noch kein Eiter da ist.
  • DCA-Mangel erkennt man u.a. daran, dass das DCA-Präparat auf der Zunge sehr unangenehm bitter schmeckt. Hat man keinen Mangel, ist es geschmacksneutral. Daher sollte man das DCA in einer Kapsel oder ähnlichem verabreichen.
  • DCA wirkt nur im sauren Milleu
  • Reine Substitution von DCA ist langfristig nicht effektiv, es ist wichtig, parallel den Darm zu sanieren und die Darmflora zu stabilisieren, damit der Körper wieder selbst ausreichend DCA bilden kann.

Zum Weiterlesen

Info

Die Angaben dienen nicht der Behandlung durch Laien. Medikationen müssen zum Wohle des Patienten immer mit einem Fachmenschen, also einem Tierarzt oder einem ausgebildeten und geprüften Tierheilpraktiker, abgestimmt werden. Falsch angewendete Heilmittel können die Gesundheit des Patienten gefährden und sogar zum Tode führen.

Die Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, dennoch kann kein Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit erhoben werden.

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therapie/dca.txt · Zuletzt geändert: 11/04/2011 07:11 (Externe Bearbeitung)
 
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